Artikelverzeichnisse - Sinn und Nutzen

Artikelverzeichnisse sind genauso wie die noch immer vorhandenen Webkataloge eine Modeerscheinung im Internet. Jedoch muss man sagen, dass der Grundgedanke von Artikelverzeichnissen etwas besser durchdacht ist und zumindest zu Beginn an auch sehr gut funktionierte. Gerade zu Zeiten wie Blog- und CMS-Systemen wie Wordpress wurde aus Schreiben von Texten auch für externe Autoren sehr vereinfacht und somit das Umfeld für Artikelverzeichnisse geschaffen.

Grundsätzlich war der Sinn der Artikelverzeichnisse fachliche Artikel und Informationen egal welcher Art zu veröffentlichen oder anderen die Möglichkeit zu geben dies zu tun. Natürlich dauerte es auch nicht mehr lange und für die geschriebenen Texte wurden Gegenleistungen erwartet was somit zu den immer angegebenen 2-4 Backlinks führte.

Soweit ist der Gedanke auch immer noch gut, doch im Gegensatz zu Webkatalogen muss man für ein Artikelverzeichnis einen deutlich längeren Beitrag schreiben, der in der Regel um die 250 Wörter umfassen muss. Anfangs funktionierte dieses System auch sehr gut, bis Webmaster oder auch Spammer es leid waren immer einen so langen Text schreiben zu müssen um zwei Backlinks zu bekommen. So entstanden die Textgeneratoren die derzeit im Internet zum Kauf angeboten werden. Doch genau der Textgenerator und die Spammer machten das ganze System zunichte und die Qualität der Artikelverzeichnisse ließ nach.

Aber dennoch gibt es noch brauchbare Systeme bei denen man auch noch Besucher über die einzelnen Artikel bekommt. Ganz vorne bei denen stehen die themenspezifischen Artikelverzeichnisse die nur ein Thema abhandeln wie etwa Reise und Finanz-Blogs.

Jedoch muss man bei allen Verzeichnissen genau darauf achten welche Artikel so alles freigegeben wurden. Vergleicht man eine Handvoll Artikelverzeichnisse miteinander, so wird man schnell feststellen, dass dort teilweise Übereinstimmungen der Artikel vorhanden sind. Sind dies zu viele, oder sogar nur ausschließlich solche Beiträge, dann kann man getrost die Finger davon lassen und seinen eigenen Beitrag wo anders einstellen.

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